Vor ca. 2 Wochen war ich zum ersten mal wandern in Schottland. War schon eine Erfahrung.
Ziel: “The cobbler and his wife”. Hoehenmeter ca. 860 m. Ausruestung: alles was man so hat. Viel Essen und Regendichte Sachen.
Ich hab mich natuerlich gut vorbereitet, dachte aber nicht, dass es wirklich so dramatisch wird. Nur dazu, in Schottland sterben mehr Leute in den Bergen als in den Alpen. Sind nicht zu unterschaetzen, die meisten sind zu schlecht ausgeruestet.
Zu allererst muss man sagen, dass die Wege hier nicht so schoen markiert sind, wie in Deutschland oder woanders. Sie sind gar nicht markiert. D.h. mittels Karte, GPS und Kompass wird auf den Berg marschiert. Nach 1 1/2 Stunden erste Rast, Regenhose angezogen, das war bitter noetig, von da an hatte es 3 Stunden durchgenieselt, kein richtiger Regen, aber man war innerhalb von 5 min, pitschnass. Dank guter Ausruestung bin ich innen trockengeblieben und das ganze hat gut spass gemacht.
Oben angekommen, so starker Wind, so dass man auf allen Vieren gelaufen ist, tja, Aussicht keine. Auf dem GPS haben wir letztendlich herausbekommen, dass wir 15 m zu niedrig waren, also am falschen Berg, hehe. Aber wir habens dann gelassen und sind abgestiegen, da wir den richtigen Cobbler nicht sehen konnten. Waren wahrscheinlich auf seiner Frau.
Auf jeden Fall eine Wiederholung wert.
Linkes Bild, kurz vor der Zwischenstation. Da war das Wetter noch halbwegs gut. The cobbler schon in Wolken. Rechtes Bild: The cobbler aus dem Internet.
@ Wolfi: das mit dem Cheers ist echt komisch hier. Man kanns als Hallo, Tschuess, danke und auf Wiedersehen benutzen und natuerlich “Prost”.
